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Online Marketing für Anfänger: Website, Google Werbung und Social Media einfach erklärt

Online Marketing ist für Sie Neuland? Wie Ihre Website, Google Werbung, Google Analytics, Social Media Seiten wie facebook, Instagram, Pinterest etc. zusammenhängen und was Sie wissen müssen gibt es hier im Überblick für Anfänger:


Website:

Wie wichtig ist eine eigene Website und welchen Nutzen hat sie? Diese Frage stellen sich viele Selbständige, wenn es darum geht, wie viel Geld sie in eine Website investieren sollen.

Eine Website ist grundsätzlich immer sinnvoll, denn hier können sich Interessenten über Ihr Angebot informieren und Sie wiederum haben hier die erste Chance diese Personen zu überzeugen. Anders gesagt: Haben Sie keine Website, riskieren Sie dass potentielle Kunden sich von Ihnen abwenden, da sie die gesuchte Information nicht finden konnten.


Aber: Das bedeutet nicht, dass es sich für jedes Unternehmen wirklich lohnt, eine umfangreiche, professionelle Website zu besitzen. Diese bedeutet nämlich nicht nur Erstellungskosten, sondern auch Pflegeaufwand (nichts wirkt unseriöser als eine völlig veraltete Seite mit längst veraltetem Inhalt), zudem kommen Folgekosten und jede Menge technischen Aufwand.


Deshalb sollte genau überlegt werden, welche Art der Website wirklich Sinn macht. Bei lokalen, kleinen Unternehmen, die ihre Website nur benötigen um überhaupt präsent zu sein und zu informieren, gibt es sogar kostenlose Lösungen, die diesen Zweck bestens erfüllen. Es gibt für jede Anforderung und jedes Budget die richtige Website Lösung - wichtig dabei ist: NUR eine Website bringt selten einen Mehrwert, es kommt vielmehr auf den richtigen Einsatz der Website in Kombination mit anderen Marketing Aktivitäten an.



Eine Website ist nicht alles

Die beste Website bringt nichts, wenn Sie Ihre restlichen Marketing Instrumente nicht zielführend nutzen. Deshalb ist dieser Teil besonders wichtig:



Google Analytics:

Mit Google Analytics überwachen Sie Ihre Website. so können Sie sehen, wie viele Nutzer Ihre Website besuchen, welche Seiten besonders oft aufgerufen werden, über welche Kanäle Nutzer auf Ihre Website gelangen, ...

Dieses Tool wird häufig zu wenig genutzt, obwohl es so viel aussagt. So können Sie z.B. sehen, welche Kampagne überhaupt einen Effekt erzielt hat, ob Ihre Website mehr Nutzer anzieht, nachdem sie Änderungen vorgenommen haben, usw.

Was gibt es hier zu beachten? Bevor Sie Google Analytics nutzen, sollten Sie das unbedingt in Ihren Datenschutzrichtlinien aufführen und die Möglichkeit einrichten, dass Website Nutzer über ein geeignetes Cookie Banner dieses Tracking ggf. verweigern können.


Google Ads:

GoogleAds ermöglicht es Ihnen Werbung auf Google zu schalten. Grundsätzlich können Google Ads Kampagnen in zwei Kategorien unterteilt werden:

  1. Suchkampagnen: Diese Kampagnen werden in der Regel für bestimmte Keywords erstellt. Googelt jemand dann dieses Keyword wird die Anzeige ausgespielt. Wichtig dabei ist, dass Keywords verwendet werden, bei denen die Wahrscheinlichkeit auch wirklich groß ist, dass der Suchende Ihre Leistungen damit finden möchte. Besitzen Sie z.B. eine Gärtnerei in Freiburg und bewerben Suchbegriffe wie "Garten", "Pflanzen", "Blumen umtopfen" werden Ihre Anzeigen zwar oft ausgespielt, Sie erreichen aber nicht das gewünschte Ergebnis, da die Wahrscheinlichkeit, dass Suchende unter diesen Begriffen andere Ergebnisse erwarten zu hoch ist. Besser geeignet sind z.B. Begriffe wie "Gärtnerei", "Blumen Freiburg", "Blumenladen", "Gartenbedarf Freiburg",...

  2. Displaykampagnen: Displaykampagnen werden oft als nervig und aufdringlich wahrgenommen. Warum? Das sind die kleinen Bildchen, die seitlich am Rand von Artikeln angezeigt werden, beim Öffnen einer App aufpoppen und Ihnen Werbung für Damenschuhe anzeigen, weil Ihre Frau einmal an Ihrem Laptop bei Zalando geshoppt hat. Bei dieser Art von Anzeige sollten Sie vorsichtig bei der Erstellung sein, da die vermeintlich große Reichweite und günstige Klickrate oft durch Apps zustande kommt, bei denen Nutzer "aus Versehen" auf die anzeige klicken und Ihre Seite dann sofort wieder schließen.


Google MyBusiness:

Über Google MyBusiness können Sie Ihr öffentliches Google Konto verwalten. Mit diesem sind Sie auf Google Maps und Ihrem Standort verknüpft und auffindbar, Ihre Website wird verlinkt und Sie können aktuelle Meldungen und Öffnungszeiten bekanntgeben.


Zusätzlich dazu werden über dieses Konto Google Bewertungen bzw. Rezensionen zu Ihrer Firma gespeichert. Diese wiederum sind für Ihr Image und Ihr Suchmaschinen Ranking wichtig.


Ein Google MyBusiness Konto ist aus den oben genannten Gründen also quasi Pflicht. Dieses sollte auch gepflegt werden, auf negative Rezensionen sollte z.B. sachlich geantwortet werden um diese zu entkräften und etwaige Missverständnisse zu beheben. Oft führt diese Vorgehensweise sogar dazu, dass negative Kommentare wieder von der jeweiligen Person entfernt werden.


Tipp: Für kleine, lokale Geschäfte ist es oft ausreichend, eine rein informative, einfache Website zu besitzen. Über Google MyBusiness können Sie diese selbst erstellen: https://www.google.com/intl/de_de/business/website-builder/


Social Media: facebook, Instagram, LinkedIn und co.

Brauche ich Social Media? Diese Frage stellen sich sowohl Gründer, Mittelständler als auch kleine Unternehmen. Meiner Meinung nach ist social Media keine Geheimwaffe. Ganz davon abgesehen, dass es für Unternehmen zunehmend schwieriger wird zwischen facebook Algorithmen und Instagram Influencer durchzudringen und Reichweite auf diesen Kanälen zu bekommen - Social Media ist einfach nicht jedermanns Sache.

Deshalb überlegen Sie sich drei Dinge:

  • Auf welchen Kanälen ist meine Zielgruppe unterwegs?

  1. facebook: Hier erfahren Nutzer wichtigste Ereignisse aus Freundes- und Familienkreis, informieren sich über Veranstaltungen und teilen lustige, interessante Inhalte mit Freunden

  2. Instagram, Snapchat, TikTok: Jüngere Zielgruppe, sehr visuell, also mit Bildern und Videos

  3. Pinterest: Ebenso eher visuelle Ansprache der Zielgruppe, allerdings deutlich breitere Altersverteilung als beispielsweise Instagram, TikTok und co.

  4. YouTube: Auf YouTube ist die Altersstruktur sehr breit gestreut, wenn Sie relevante Videos zu einem bestimmten Thema haben, ist es meistens kein Fehler diese über ein YouTube Unternehmensprofil zu kommunizieren.


  • Welche Kanäle bin ich bereit regelmäßig zu pflegen, in relevanten Gruppen zu interagieren und mit spannenden Inhalten zu füllen? Denn social Media lebt von Content und Interaktion.


Betreiben Sie deshalb social Media nicht halblebig, trauen Sie sich Ihr Gesicht zu zeigen, Emotionen zu wecken, ausgefallene Inhalte zu liefern und Einblicke in Ihr Unternehmen zu geben. Zudem sollten Sie bereit sein, entweder Budget für Kampagnen bereit zu halten oder sehr sehr viel Zeit in Content und relevante Gruppen und ähnliches zu investieren.

Haben Sie erst eine größere Reichweite aufgebaut, haben Sie sich eine wertvolle, relevante Zielgruppe erschaffen, die sich für Ihre Marke interessiert und jederzeit von Ihnen angesprochen werden kann.



Um erfolgreiches Online Marketing zu betreiben sollten diese Kanäle alle eine Strategie verfolgen, miteinander verknüpft und aufeinander abgestimmt sein. Mehr dazu erfahren Sie im Blog Beitrag "Marketing Konzept in 6 Schritten".




Noch Fragen?

Ich berate Sie gerne, wie Sie Ihre Marketing-Kanäle einrichten und strategisch ausrichten können.

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